Als Amtssitz der
Deutschordenskommende Kapfenburg (1364 - 1803) wurde Lauchheim 1431 zur Stadt
erhoben, jedoch schon im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt, so daß
1998 die 750-Jahr-Feier begangen werden konnte.
Als Stadt konnte Lauchheim sich aber gegen die benachbarten
freien Reichsstädte nicht durchsetzen. Das heutige Stadtbild wird geprägt durch
Gebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert, sowie Resten der Stadtbefestigung
(Oberes Tor 1621, Eckturm und Mauerreste) und der alten Barbarakapelle. Relikt
aus dieser Zeit ist auch die noch immer aktive Bürgerwehr, die vor allem zum
Burgfest an Himmelfahrt, zum Stadtfeiertag am 4. Juli und zu Fronleichnam in der
historischen Uniform auftritt.
1806 kam
Lauchheim zu Württemberg, auf 01.01.1975 wurden Hülen und Röttingen ins
Stadtgebiet einbezogen. Der Stadtteil Hülen, 1235 erstmals erwähnt, war
Burgweiler für das Deutschordensschloß Kapfenburg. Nahe an einem alten römischen
Weg gelegen, besaß es eine bedeutende Poststelle.
Röttingen weist mit einst 3 Wasserburgen und einer schönen
gotischen Kirche (Grablege der Schenken von Schenkenstein) ebenfalls eine reiche
Tradition auf.
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